Raus mit der Sprache!

Zwanzig Jahre Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit – Zwanzig Jahre Kampf mit den Tücken der Grammatik, nichtssagenden Wortgirlanden, unverständlichen Fachtermini, umständlichen AllesmussineinenSatzreingepresstwerden-Formulierungen. Ich habe also viel erlebt…Gerne gebe ich weiter, was ich weiß, in VHS- und Hochschulkursen, freien Trainings und internen Kommunikationsweiterbildungen. Und natürlich für alle hier: auf diesem Blog. Die nächsten Möglichkeiten, mich auszufragen, finden Sie im Kalender unten. Wenn Sie mich kontaktieren möchten, reicht eine simple Mail an harald.ille@googlemail.com. Viel Spaß in der gar schönen, glamourösen Welt der PR und des Journalismus.

Drei Frauen sprechen miteinander

Vernetzung verändert

Vier Amerikaner, von denen der Philosoph David Weinberger wohl der bekannteste ist, haben kurz vor der Jahrtausendwende und mitten im Dotcom-Boom reformatorisch wirkende 95 Thesen veröffentlicht. Die durch das Internet neuartige Vernetzung der Menschen untereinander verändere ihre Kommunikation und verändere die Machtstrukturen.

Ziele finden

Jede Kampagne hat ein oder mehrere Ziele, klar – sonst würden wir sie ja nicht durchführen. Alles, was wir tun, hat immer mindestens ein Ziel. Daher ist die Definition des Ziels das Ziel aller Planungen. Am besten, man beginnt bei der Planung mit der Frage, welches Ziel man am Ende erreichen möchte. Bundeskanzlerin Angela Merkel nennt das „Vom Ende her denken“.

Die Perspektive wechseln

Einige fernöstliche Strategeme und Strategien zielen darauf ab, die Stärke des Gegners für sich selbst zu nutzen – um ihn damit aufs Kreuz zu legen. Die asiatischen Kampfsportarten sind Instrumente solchen Denkens. PR-Kampagnen, die in ähnlicher Weise funktionieren, sind beeindruckend und sorgen für einen Wow-Effekt, an dem man sich gerne und lange erinnert.

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Kollaboration und Kooperation

Die Digitalisierung ermöglicht Vernetzung – das ist trivial. Diese Vernetzung erschafft neue Arten und Wege des Zusammenarbeitens – und das ist nicht mehr trivial. Denn sie erfordert neue Organisationsmodelle und ein neues „Mindset“, damit diese Kollaboration auch effektiv funktioniert.

Shakespeare. Adobe Stock

Shakespeare hätte gescomplert

What You Will. William Shakespeare hat bereits 1601 genau die richtige Frage gestellt. Was wollt Ihr? Was möchtet Ihr vergnügungssüchtigen Zielgruppen von damals? Was ist Euer Begehr? Tumult, Verwechslung, Komödie – solche Inszenierungen. Und das ganze mit unterschiedlichen Personas gewürzt, über die man lachen und weinen, feixen und sich freuen kann. Alles rund um ein Event gestrickt, mit Thema, Story und klarer Timeline.

Anders arbeiten

Die Digitalisierung macht bessere Methoden möglich, um Produkte zu entwickeln. Digitalisierung macht „agil“ und benötigt agile Prozesse. Doch was ist Agilität konkret? Wie schon mehrfach angesprochen: Wir befinden uns mitten in einer Zeit des technologischen und damit kulturellen Umbruchs, der digitalen und demographischen Transformation, der unzähligen kleinen und größeren Disruptionen. „Viele Märkte verändern sich heute so schnell, dass Unternehmen mit klassischen Strukturen nur noch schwer darauf reagieren können.“, schreibt Valentin Nowotny vom Upload-Magazin und leitet damit seine Kapitel zur „Agilität“ ein. „Wandel wird zur Norm und Teams bekommen wieder die Verantwortung für ihr eigenes Tun. Das kann zugleich den positiven Weiterlesen…

Was ist digitale Unternehmenskommunikation?

Digitalisierung ist nicht einfach nur eine Transformation analoger Prozesse in eine computerlesbare Variante. Digitalisierung ist vor allem Vernetzung in großen Skalen und in Echtzeit, um besser zu individualisieren. Daraus entstehen große strukturierte Datenmengen, die sinnvoll verknüpft „smarte“ Lösungen ermöglichen, die in einer analogen Struktur nicht denkbar wären. Für die PR folgen daraus völlig neue Anforderungen und Möglichkeiten, Produkte und Angebote.

PR-Doktor Kerstin Hoffmann: Die Content Ampel, CC

Content soll grün sein

PR-Doktor Kerstin Hoffmann hat einen Schnell-Check für relevanten Content entwickelt: die Content-Ampel, die sieben Fragen an unsere Inhalte stellt. Steht die Ampel mehr auf „Grün“ statt auf „Rot“, haben wir Content erstellt, der den Rezipienten einen Nutzen bringt – nur dann erzeugt der Content Resonanz, nur dann kann er dazu beitragen, unsere Reputation zu steigern, nur dann ist er sinnvoll und relevant.

Einfach mal die Perspektive umdrehen

Einfach mal die Perspektive wechseln und fragen: „Was wäre, wenn alles genau andersherum wäre?“ Dann stellen sich viele eindrückliche „Wow!“-Momente ein, und man versteht plötzlich vieles neu und anders. Ich habe zwei tolle Texte gefunden, die dieses Prinzip anwenden. Viel Spaß beim „Wechseln der Perspektive“!