Raus mit der Sprache!

Zwanzig Jahre Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit – Zwanzig Jahre Kampf mit den Tücken der Grammatik, nichtssagenden Wortgirlanden, unverständlichen Fachtermini, umständlichen AllesmussineinenSatzreingepresstwerden-Formulierungen. Ich habe also viel erlebt…Gerne gebe ich weiter, was ich weiß, in VHS- und Hochschulkursen, freien Trainings und internen Kommunikationsweiterbildungen. Und natürlich für alle hier: auf diesem Blog. Die nächsten Möglichkeiten, mich auszufragen, finden Sie im Kalender unten. Wenn Sie mich kontaktieren möchten, reicht eine simple Mail an harald.ille@googlemail.com. Viel Spaß in der gar schönen, Weiterlesen…

Shakespeare. Adobe Stock

Shakespeare hätte gescomplert

What You Will. William Shakespeare hat bereits 1601 genau die richtige Frage gestellt. Was wollt Ihr? Was möchtet Ihr vergnügungssüchtigen Zielgruppen von damals? Was ist Euer Begehr? Tumult, Verwechslung, Komödie – solche Inszenierungen. Und das ganze mit unterschiedlichen Personas gewürzt, über die man lachen und weinen, feixen und sich freuen kann. Alles rund um ein Event gestrickt, mit Thema, Story und klarer Timeline.

Anders arbeiten

Die Digitalisierung macht bessere Methoden möglich, um Produkte zu entwickeln. Digitalisierung macht „agil“ und benötigt agile Prozesse. Doch was ist Agilität konkret? Wie schon mehrfach angesprochen: Wir befinden uns mitten in einer Zeit des technologischen und damit kulturellen Umbruchs, der digitalen und demographischen Transformation, der unzähligen kleinen und größeren Disruptionen. „Viele Märkte verändern sich heute so schnell, dass Unternehmen mit klassischen Strukturen nur noch schwer darauf reagieren können.“, schreibt Valentin Nowotny vom Upload-Magazin und leitet Weiterlesen…

Was ist digitale Unternehmenskommunikation?

Digitalisierung ist nicht einfach nur eine Transformation analoger Prozesse in eine computerlesbare Variante. Digitalisierung ist vor allem Vernetzung in großen Skalen und in Echtzeit, um besser zu individualisieren. Daraus entstehen große strukturierte Datenmengen, die sinnvoll verknüpft „smarte“ Lösungen ermöglichen, die in einer analogen Struktur nicht denkbar wären. Für die PR folgen daraus völlig neue Anforderungen und Möglichkeiten, Produkte und Angebote.

PR-Doktor Kerstin Hoffmann: Die Content Ampel, CC

Content soll grün sein

Da draußen gibt es nämlich viel zu viele Inhalte. Und zwar nicht einfach nur viel, sondern unvorstellbar massiv in Zehnerpotenzen zu viel. Die Infografik darüber, wie viele Stunden Filmmaterial in einer einzigen Minute bei Youtube hochgeladen und bei Netflix abgerufen werden, wie viele Messages bei WhatsApp gelesen und wie viele Snaps und Instagram Stories erstellt werden, fehlt in keinem Vortrag über die Digitalisierung – und sie ist ja auch atemberaubend.Es. Ist. Einfach. Wahnsinnig. Viel. Und Weiterlesen…

Einfach mal die Perspektive umdrehen

Einfach mal die Perspektive wechseln und fragen: „Was wäre, wenn alles genau andersherum wäre?“ Dann stellen sich viele eindrückliche „Wow!“-Momente ein, und man versteht plötzlich vieles neu und anders. Ich habe zwei tolle Texte gefunden, die dieses Prinzip anwenden. Viel Spaß beim „Wechseln der Perspektive“!

Mirko Langes Content-Radar (leer) als Instrument für die Content Strategie

FISH im Radar: So wird Content zur Strategie

„Stell das doch mal schnell auf Facebook!“ Jede Social Media Managerin, jeder Social Media Manager hat diesen Satz häufiger gehört als Last Christmas letzte Weihnachten. „Poste das doch mal!“ Gerne posten wir munter drauflos und stellen pflichtbewusst alles Mögliche auf Facebook – aber zuvor sollten wir ein paar wichtige systematische Fragen fragen: Welchen Nutzen haben unsere User von dem großartigen Posting?Welche Ziele wollen wir damit erreichen?Welche Dialoggruppen erreichen wir damit – und wollen wir das Weiterlesen…

Weniger ist mehr Verzicht verzichten besser Leben

10 Tipps für Verzicht bei Texten

Texte lesen sich besser, wenn sie leicht und schlank formuliert sind. Setzen wir unsere Texte also auf Diät und lassen weg, was unnötig ist. Hier zehn Tipps, wie wir durch Verzicht zu besseren Texten kommen. „Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen.“ Mark Twain Verzichte auf ung-Worte: Substantivierte Verben wirken gewichtig. Mach aus den Hauptwörtern wieder Verben – und der Text wird leichtfüßig. Verzichte auf Passiv-Konstruktionen: Schreibe aktiv: Wer macht was, wer Weiterlesen…

Social Media für Centennials

Okay, ich kenne mich mit dem heißesten jugendlichen Social-Media-Speech-Shit, der in den Clubs der Upper East Side und den Kitas in Wanne-Eickel gesprochen wird, nicht aus. Ich bin über 40 und wohne in einem gutbürgerlichen Stadtviertel mit hohem Rentneranteil. Daher weiß ich nicht, ob das schöne Wort fabelhaft gerade wie wild trended auf Snapchat oder YouNow – oder „steil geht“, wie Leute meiner Alterskohorte sagen würden, wenn sie jugendlich klingen wollen. (Auf Jodel gibt’s das Weiterlesen…

Wie man’s nicht macht…

„Denken Sie nicht an einen roten Elefanten!“ „Denken Sie nicht an einen blauen Porsche!“ Klar: Alle haben wir eben die beiden Verbote ignoriert . Selten blitzte der Porsche verführerischer im Sonnenlicht und der Elefant war selten weniger knuddelig als eben in der verbotenen Vorstellung. Sicherlich gibt es viele didaktiktheoretische Untersuchungen darüber, wie Lernen und Einprägen und Verstehen funktioniert – ich kenne einige nur vom Hörensagen. Und sicherlich ist eine Negation nicht die beste Art und Weise, etwas zu lernen. Kindern Weiterlesen…