Wie man’s nicht macht…

“Denken Sie nicht an einen roten Elefanten!”

“Denken Sie nicht an einen blauen Porsche!”

Klar: Alle haben wir eben die beiden Verbote ignoriert . Selten blitzte der Porsche verführerischer im Sonnenlicht und der Elefant war selten weniger knuddelig als eben in der verbotenen Vorstellung.

Sicherlich gibt es viele didaktiktheoretische Untersuchungen darüber, wie Lernen und Einprägen und Verstehen funktioniert – ich kenne einige nur vom Hörensagen. Und sicherlich ist eine Negation nicht die beste Art und Weise, etwas zu lernen. Kindern eine falsche Rechtschreibung oder Tänzern einen falschen Schritt zu zeigen, ist sicherlich nicht allzu hilfreich. Das falsche, aber Gelernte auch noch zu trainieren und in einem Test auf die richtige Anwendung des Falschen zu überprüfen, ist leicht gaga. Effizienter, effektiver und in jeder Hinsicht sinnvoller ist es sicherlich, zu zeigen und zu lehren, wie es geht. Und eben nicht, wie es nicht geht.

Un daher mache ich das auf diesem Blog jetzt hin und wieder auch so: Ich zeige, wie es nicht geht. Einfach, weil das “Negativ” manchmal auch einen besonders eindrücklichen Aha-Effekt zeitigt. Ein Aha-Effekt, der beim “Positiv” oft ausbleibt, der Lerneffekt also gering ist oder ganz ausbleibt.

 

Einen hervorragend-eindrücklichen So-macht-mans-nicht-Prototyp hat das geschätzte ehrliche Nachrichtenportal “Der Postillon” gebaut. Eine Erklärung, was Click-baiting ist.

Und daher zeige ich Euch das Erklärstück hier. Mit vielen unnötigen Worten drumrum. Denn auch das macht man bekanntlich nicht…

 

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