Harald Ille Schreibtipp #5

Aktiv statt passiv!

Behörden lieben das Passiv: „Es wird Ihnen zur Last gelegt“, „Es wird beurkundet, dass“, „Es wird mitgeteilt, dass“… Umständlicher und unpersönlicher geht es kaum, und vor allem: Wer eine Passiv-Konstruktion benutzt, distanziert sich sprachlich von dem, was er sagt. Eine Bitte um Entschuldigung im Passiv beispw. ist keine Entschuldigung. Formuliere Weiterlesen…

Harald Ille Schreibtipp #4

Nur einen Nebensatz!

Wie wird Dein Satz sofort verständlich? Indem Du ihn „richtig herum“ baust: 👷‍♀️Erst kommt der Hauptsatz, dann der Nebensatz – nicht umgekehrt. Erst das Wichtige, dann das etwas unwichtigere – auch wenn Akademiker gerne mit „obzwar“ anfangen. *Schüttel*👩‍🎓 Und baue höchstens einen Nebensatz ein!

Harald Ille Schreibtipp #3

Schreibe, wie Du sprichst!

Denkt nicht in geschriebenen Texten, sondern sagt einfach, was ist. Wenn etwas komplex erscheint und tatsächlich kompliziert ist – dann erzählt es jemanden. Beim Sprechen entstehen erstaunlich gute Texte, weil sie auf die Zuhörerinnen und Zuhörer eingehen.

Harald Ille Schreibtipp #2

Kurze Sätze

Wie wird mein Text lesbar? 📜 📜 Die Regel ist super-easy: Achte auf kurze Sätze! 15 bis 18 Wörter sollte ein Satz höchstens lang sein, manche dürfen aber auch gerne noch kürzer sein. ✍️ ✍️

Harald Ille Schreibtipp #1

Keep it simple

So, dann lass ich Euch mal ein bisschen in meinen PR-Werkzeugkasten schauen. 🧰 🔨 ⚙️ Was ist wichtig? Wie kommt meine Botschaft an? Warum sollte irgendjemand überhaupt meine Texte lesen oder mir folgen? Die erste und wichtigste Regel ist: Erkläre es so einfach und unkompliziert wie möglich!

Schreiben fürs Web

20 Tipps für gute Web-Texte

Selbstverständlich unterscheiden sich Texte im Web graduell von gedruckten Texten. Aber eben nur dies: graduell, in Details, in kleinen Besonderheiten. Ganz grundsätzlich gilt für Web-Texte aber das, was auch für alle anderen Arten von lesbaren und informativen Gebrauchstexten stimmt: Hilf Deinen Leserinnen uns Lesern, die Inhalte einfach zu erfassen. Schreibe abwechslungsreich und strukturiert. Und sorge für neue Erkenntnisse – dann wird auch Google Deinen Text lieben! Ganz bestimmt.

gendergerechte Sprache

Gekonnt gegendert

Unsere Sprache ist männlich. Und das ist unlogisch. Vor allem aber ist es himmelschreiend ungerecht, dass in unseren aufgeklärten und emanzipierten Zeiten immer noch das generische Maskulinum kaum widersprochen unsere Sprache durchmachoisiert. Mein Plädoyer für gendergerechte Sprache.