Mark Twain

Adjektive sind wie Schnaken

Von dem US-amerikanischen Schriftsteller und Journalisten Mark Twain stammt der berühmte Satz, der allen Journalismus-Studierenden vor Augen schwirrt wie Schnaken um die Nase…: „Wenn Du ein Adjektiv siehst, schlag es tot.“ Twain hat diesen Satz wohl am 20. März 1880 in einem Brief an einen Studierenden namens David Watt Bowser Weiterlesen…

superlative

Hyperventilierende Superlative

Superlative, also die Steigerung der Steigerung, sind in seriösem Journalismus verboten. Das Größte, Schönste, Tollste ist nur dann auch wirklich das Schöne, Wahre, Gute, wenn es ganz alleine oben an der Spitze steht. Wenn es also seinen eigenen Superlativ rechtfertigt.

Redaktionen sind wie Türsteher

Die Kollegen vom Pressesprecher-Magazin haben hier sehr schön zusammengefasst, welche fünf PR-No-Goes Redakteure wirklich nerven. Ich möchte diese fünf Punkte in meinen eigenen Worten nochmal rekapitulieren: Ein Unternehmen möchte ja, dass Journalistinnen und Journalisten den vom Unternehmen selbst bereitgestellten Content weidlich nutzen – das ist ja der Sinn einer „Pressearbeit“. Weiterlesen…

„Nur Text“ ist das Format der Wahl

Dr. Michael Spehr, Redakteur bei der F.A.Z., stellt eben in einem Google+-Posting klar, was die FAZ-Redaktion mit eingehenden E-Mails macht: Sie lässt sie automatisch in „Nur Text“ umwandeln – Grafiken, Logos, Tracking-Codes fliegen dabei raus. Das ist zwar schade für die schön gestalteten Newsletter und noch blöder für aufwändige, 20-seitige PDF-Dateien. Aber, Weiterlesen…

Journalistische Konventionen

Manche Dinge erklären sich nicht unbedingt durch Nachdenken – sie sind einfach gesetzt. Etwa die Vorgabe, wie Personen, Zahlen oder Maßeinheiten geschrieben werden. Diese journalistische Konvention schert sich weder um technische Schreibweisen noch um Höflichkeit, sondern ordnet diese Aspekte humorlos der Lesbarkeit und Verständlichkeit unter.

Worthülsen entschälen

Ich wiederhole mich gerne: In der Prägnanz liegt die Würze. Wenn man sich klarmacht, was manche leere Formulierung, mancher mehrdeutige Begriff wirklich bedeutet, kann man sie besser umschreiben. Der Text wird dann „zupackender“, „bissiger“, weil präzise Begriffe nicht interpretiert werden müssen. Sie sagen unmittelbar, was sie bedeuten. Am einfachsten kann man Weiterlesen…

Name, Alter, Funktion

„Vergessen Sie nie, daß für jeden Menschen sein Name das schönste und wichtigste Wort ist.“ (Dale Carnegie) Daher zwei Grundregeln: NIEMALS Namen falsch schreiben! NO JOKES with names! Personen/Menschen/Leute haben immer einen Vor- und einen Zunamen. Ob sie Mann oder Frau sind, erschließt sich in aller Regel sofort aus dem Weiterlesen…