Wie man mit (fast) keinem Budget, aber einer guten Idee, motivierten Mitmachern und ein wenig professionellem Mitarbeiter-Know-how einen Imagefilm „in house“ drehen kann, beweist mein derzeitiger Arbeitgeber. Die Idee zu diesem Imagefilm kam von den Pflegekräften, die selber mitmachen. Mein Kollege Jörg Rodrian, von Beruf Fotograf und medizinischer Dokumentarfilmer, dreht seit über zehn Jahren professionelle Lehrfilme aus den OPs der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg. Eine Kamera und eine relativ günstige Schnittsoftware waren also vorhanden, sein fotografisches Know-how zum Glück auch, und schon konnte es losgehen.

Das Besondere an diesem Imagefilm: Er ist keine Idee der Unternehmenskommunikation oder der Geschäftsführung, sondern der Mitarbeiter. Diese möchten neuen Kollegen ein wenig von ihrer täglichen Arbeit erzählen. „Word of mouth“, authentisch, ungeschminkt, direkt „von Station“. Und er ist „spottbillig“ erstellt, ein „No Budget-Film“, wenn man so will.

Nun hat nicht jeder das große Glück, Videofilmer in seinen Reihen zu haben. Aber: Fast jede Digicam filmt heutzutage in FullHD, und ein „Storyboard“ ist auch kein Hexenwerk. Lasst Eure Kolleginnen und Kollegen einfach mal erzählen – die Dramaturgie findet sich schon. Also: Die Cam rausgeholt und losgefilmt!


Harald Ille

Digital Enthusiast. Wordpress-Enthusiast. Und PR-Enthusiast. Aus Heidelberg.