Die Perspektive wechseln

Einige fernöstliche Strategeme und Strategien zielen darauf ab, die Stärke des Gegners für sich selbst zu nutzen – um ihn damit aufs Kreuz zu legen. Die asiatischen Kampfsportarten sind Instrumente solchen Denkens. PR-Kampagnen, die in ähnlicher Weise funktionieren, sind beeindruckend und sorgen für einen Wow-Effekt, an dem man sich gerne und lange erinnert.

Shakespeare. Adobe Stock

Shakespeare hätte gescomplert

What You Will. William Shakespeare hat bereits 1601 genau die richtige Frage gestellt. Was wollt Ihr? Was möchtet Ihr vergnügungssüchtigen Zielgruppen von damals? Was ist Euer Begehr? Tumult, Verwechslung, Komödie – solche Inszenierungen. Und das ganze mit unterschiedlichen Personas gewürzt, über die man lachen und weinen, feixen und sich freuen kann. Alles rund um ein Event gestrickt, mit Thema, Story und klarer Timeline.

Anders arbeiten

Die Digitalisierung macht bessere Methoden möglich, um Produkte zu entwickeln. Digitalisierung macht „agil“ und benötigt agile Prozesse. Doch was ist Agilität konkret? Wie schon mehrfach angesprochen: Wir befinden uns mitten in einer Zeit des technologischen und damit kulturellen Umbruchs, der digitalen und demographischen Transformation, der unzähligen kleinen und größeren Disruptionen. „Viele Märkte verändern sich heute so schnell, dass Unternehmen mit klassischen Strukturen nur noch schwer darauf reagieren können.“, schreibt Valentin Nowotny vom Upload-Magazin und leitet damit seine Kapitel zur „Agilität“ ein. „Wandel wird zur Norm und Teams bekommen wieder die Verantwortung für ihr eigenes Tun. Das kann zugleich den positiven Weiterlesen…

Was ist digitale Unternehmenskommunikation?

Digitalisierung ist nicht einfach nur eine Transformation analoger Prozesse in eine computerlesbare Variante. Digitalisierung ist vor allem Vernetzung in großen Skalen und in Echtzeit, um besser zu individualisieren. Daraus entstehen große strukturierte Datenmengen, die sinnvoll verknüpft „smarte“ Lösungen ermöglichen, die in einer analogen Struktur nicht denkbar wären. Für die PR folgen daraus völlig neue Anforderungen und Möglichkeiten, Produkte und Angebote.

PR-Doktor Kerstin Hoffmann: Die Content Ampel, CC

Content soll grün sein

PR-Doktor Kerstin Hoffmann hat einen Schnell-Check für relevanten Content entwickelt: die Content-Ampel, die sieben Fragen an unsere Inhalte stellt. Steht die Ampel mehr auf „Grün“ statt auf „Rot“, haben wir Content erstellt, der den Rezipienten einen Nutzen bringt – nur dann erzeugt der Content Resonanz, nur dann kann er dazu beitragen, unsere Reputation zu steigern, nur dann ist er sinnvoll und relevant.

Einfach mal die Perspektive umdrehen

Einfach mal die Perspektive umdrehen

Einfach mal die Perspektive wechseln und fragen: „Was wäre, wenn alles genau andersherum wäre?“ Dann stellen sich viele eindrückliche „Wow!“-Momente ein, und man versteht plötzlich vieles neu und anders. Ich habe zwei tolle Texte gefunden, die dieses Prinzip anwenden. Viel Spaß beim „Wechseln der Perspektive“!

Mirko Langes Content-Radar (leer) als Instrument für die Content Strategie

FISH im Radar: So wird Content zur Strategie

„Stell das doch mal schnell auf Facebook!“ Jede Social Media Managerin, jeder Social Media Manager hat diesen Satz häufiger gehört als Last Christmas letzte Weihnachten. „Poste das doch mal!“ Gerne posten wir munter drauflos und stellen pflichtbewusst alles Mögliche auf Facebook – aber zuvor sollten wir ein paar wichtige systematische Fragen fragen: Welchen Nutzen haben unsere User von dem großartigen Posting? Welche Ziele wollen wir damit erreichen? Welche Dialoggruppen erreichen wir damit – und wollen wir das überhaupt? Welche Story wollen wir denn erzählen? In welchem Format? Und ist Facebook überhaupt das richtige Medium, die passende Plattform für unsere Story? Weiterlesen…