Mirko Langes Content-Radar (leer) als Instrument für die Content Strategie

FISH im Radar: So wird Content zur Strategie

„Stell das doch mal schnell auf Facebook!“ Jede Social Media Managerin, jeder Social Media Manager hat diesen Satz häufiger gehört als Last Christmas letzte Weihnachten. „Poste das doch mal!“ Gerne posten wir munter drauflos und stellen pflichtbewusst alles Mögliche auf Facebook – aber zuvor sollten wir ein paar wichtige systematische Fragen fragen: Welchen Nutzen haben unsere User von dem großartigen Posting? Welche Ziele wollen wir damit erreichen? Welche Dialoggruppen erreichen wir damit – und wollen wir das überhaupt? Welche Story wollen wir denn erzählen? In welchem Format? Und ist Facebook überhaupt das richtige Medium, die passende Plattform für unsere Story? Weiterlesen…

Weniger ist mehr Verzicht verzichten besser Leben

10 Tipps für Verzicht bei Texten

Texte lesen sich besser, wenn sie leicht und schlank formuliert sind. Setzen wir unsere Texte also auf Diät und lassen weg, was unnötig ist. Hier zehn Tipps, wie wir durch Verzicht zu besseren Texten kommen. „Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen.“ Mark Twain Verzichte auf ung-Worte: Substantivierte Verben wirken gewichtig. Mach aus den Hauptwörtern wieder Verben – und der Text wird leichtfüßig. Verzichte auf Passiv-Konstruktionen: Schreibe aktiv: Wer macht was, wer ist verantwortlich? An wen wende ich mich, wer treibt den Prozess voran? Verzichte auf Wortgeklingel: „Die Basis ist die Grundlage des Fundaments.“ Jeder Satz muss Weiterlesen…

Social Media für Centennials

Okay, ich kenne mich mit dem heißesten jugendlichen Social-Media-Speech-Shit, der in den Clubs der Upper East Side und den Kitas in Wanne-Eickel gesprochen wird, nicht aus. Ich bin über 40 und wohne in einem gutbürgerlichen Stadtviertel mit hohem Rentneranteil. Daher weiß ich nicht, ob das schöne Wort fabelhaft gerade wie wild trended auf Snapchat oder YouNow – oder „steil geht“, wie Leute meiner Alterskohorte sagen würden, wenn sie jugendlich klingen wollen. (Auf Jodel gibt’s das Wörtchen laut eigener Recherche jedenfalls nicht.) Gehen wir also kurz davon aus, dass fabelhaft ein Adjektiv ist, das gerade nicht als Vintage-Begriff in der Jugendsprache Weiterlesen…

Wie man’s nicht macht…

„Denken Sie nicht an einen roten Elefanten!“ „Denken Sie nicht an einen blauen Porsche!“ Klar: Alle haben wir eben die beiden Verbote ignoriert . Selten blitzte der Porsche verführerischer im Sonnenlicht und der Elefant war selten weniger knuddelig als eben in der verbotenen Vorstellung. Sicherlich gibt es viele didaktiktheoretische Untersuchungen darüber, wie Lernen und Einprägen und Verstehen funktioniert – ich kenne einige nur vom Hörensagen. Und sicherlich ist eine Negation nicht die beste Art und Weise, etwas zu lernen. Kindern eine falsche Rechtschreibung oder Tänzern einen falschen Schritt zu zeigen, ist sicherlich nicht allzu hilfreich. Das falsche, aber Gelernte auch noch zu trainieren und in Weiterlesen…

Persona. Copyright: Adobe Stock

Exklusiv für Christian Müller

Nennen wir ihn Christian Müller. Ein Durchschnittsmensch mit Durchschnittsname, der zufälligerweise auch noch ein deutsches Durchschnitts-Facebookprofil pflegt. Dieser Christian Müller – so steht es Schwarz auf Weiß und daher glaubhaft auf seiner Facebook-Seite – wohnt in Berlin (wo sonst?), ist verheiratet sei 2011 (mit wem, erfahren wir nicht), hat mit mir vier Facebook-Freunde (Stand 25.11.2015, 17 Uhr) und mag offenbar Fußball und David Getta. Sympathisch, weil so durchschnittlich wie ich selbst Okay, obwohl ich sehr wenig über ihn weiß, habe ich doch schon eine gewisse Vorstellung von ihm. Nutella mag er und „The Big Bang Theory“ – so wie ich. Den FC Weiterlesen…

Tipps für erfolgreiche PR

Diese Infografik der Data Natives gilt nicht nur für Start-ups, die Journalisten auf Messen ansprechen möchten – sie gilt universell. Ich wiederhole diese fünf Tipps gerne nochmal in eigenen Worten: Nicht drauflos plappern, sondern planerisch vorgehen: Welche Journalisten werde ich treffen, und welche will ich treffen? Was kann ich jedem Einzelnen individuell erzählen? Welche individuelle Botschaft, welche Story für welchen Journalisten? Erkläre es einfach, erkläre es kurz: Erzähle von Deinem Projekt, deinem Produkt oder Deinem Unternehmen so, wie Du es auch Deiner Mutter erklären würdest. Frisch von der Leber weg. Halte Dich dabei an die W-Fragen: Was bringt mir das Produkt? Warum ist es besonders? Weiterlesen…

„Pressekonferenzen sind Zeitverschwendung“

»Pressekonferenzen fast immer Zeitverschwendung« ist ein Fazit einer Untersuchung, die das Ecco-Netzwerk zusammen mit newsroom.de durchgeführt hat: »Der persönliche Kontakt zählt«. Die klassischen Mittel der Öffentlichkeitsarbeit verlieren deutlich. Insbesondere Pressekonferenzen haben in den Augen der Journalisten an Bedeutung verloren (66,3%) oder sind gar gänzlich unbedeutend geworden (11,2%). An Bedeutung gewonnen oder extrem wichtig geworden sind dagegen Vier-Augen-Gespräche (77,0%) oder generell persönliche Kontakte (87,5%). Das liegt auf der Hand: Niemand hat mehr Zeit. Eine Pressekonferenz dauert in der Regel zwischen 30 und 45 Minuten – und man muss noch hinfahren, einen Parkplatz suchen, eventuell regnet es und man hat keinen Schirm dabei… Weiterlesen…

Kurt Tucholsky: Ratschläge für einen schlechten Redner

Ich verstoße hiermit einmal sehenden Auges gegen das Urheberrecht und veröffentliche Kurt Tucholskys geniale Anleitung hier in voller Länge. Der Text ist beispielsweise zu finden in Tucholsky, Kurt: Gesammelte Werke Bd. III, Reinbek bei Hamburg. Rechts der Amazon-Affiliate-Link dazu. Fange nie mit dem Anfang an, sondern immer drei Meilen vor dem Anfang! Etwa so: „Meine Damen und Herren! Bevor ich zum Thema des heutigen Abends komme, lassen Sie mich Ihnen kurz aufzeigen…“. Hier hast Du schon ziemlich alles, was einen schönen Anfang ausmacht: eine steife Anrede; der Anfang vor dem Anfang; die Ankündigung, dass und was Du zu sprechen beabsichtigst Weiterlesen…

How to write good

Diese 24 Regeln zum richtigen Formulieren wabern gerade durchs Netz, sind aber schon gut 20 Jahre alt. Und immer noch taufrisch! (Quelle: Frank L. Visco, Writers‘ digest, Juni 1986, alle BING-Suchergebnisse hier.). https://sway.com/rNeHjpeE0kLHq54j Avoid Alliteration. Always. Am Anfang alles anders. Prepositions are not words to end sentences with. Dass ein Satz nicht mit „dass“ anfängt, versteht sich von selbst. Avoid clichés like the plague. (They’’re old hat.) Meiden Sie Phrasen wie die Pest. (Wenngleich der Tipp ein alter Hut ist.) Employ the vernacular. Schwätzen Sie Mundart. Eschew ampersands & abbreviations, etc. Vermeiden Sie das Kaufmännische Und & Abkürzungen, usw. Parenthetical remarks (however Weiterlesen…