fabelhaft

Social Media für Centennials

Ich habe ein neues Jugendwort gelernt. Fabelhaft. Jedenfalls findet sich dieses Adjektiv in einer Stellenanzeige für einen sicher lustigen Social-Media-Job für Millenials. Zweimal. Fabelhaft, wirklich. Die Stellenanzeige richtet sich aber wohl eher an Centennials, denke ich…

Wie man’s nicht macht…

„Denken Sie nicht an einen roten Elefanten!“ „Denken Sie nicht an einen blauen Porsche!“ Klar: Alle haben wir eben die beiden Verbote ignoriert . Selten blitzte der Porsche verführerischer im Sonnenlicht und der Elefant war selten weniger knuddelig als eben in der verbotenen Vorstellung. Sicherlich gibt es viele didaktiktheoretische Untersuchungen darüber, wie Lernen und Einprägen und Verstehen funktioniert – ich kenne einige nur vom Hörensagen. Und sicherlich ist eine Negation nicht die beste Art und Weise, etwas zu lernen. Kindern eine falsche Rechtschreibung oder Tänzern einen falschen Schritt zu zeigen, ist sicherlich nicht allzu hilfreich. Das falsche, aber Gelernte auch noch zu trainieren und in Weiterlesen…

Persona. Copyright: Adobe Stock

Exklusiv für Christian Müller

Nennen wir ihn Christian Müller. Ein Durchschnittsmensch mit Durchschnittsname, der zufälligerweise auch noch ein deutsches Durchschnitts-Facebookprofil pflegt. Dieser Christian Müller – so steht es Schwarz auf Weiß und daher glaubhaft auf seiner Facebook-Seite – wohnt in Berlin (wo sonst?), ist verheiratet sei 2011 (mit wem, erfahren wir nicht), hat mit mir vier Facebook-Freunde (Stand 25.11.2015, 17 Uhr) und mag offenbar Fußball und David Getta. Sympathisch, weil so durchschnittlich wie ich selbst Okay, obwohl ich sehr wenig über ihn weiß, habe ich doch schon eine gewisse Vorstellung von ihm. Nutella mag er und „The Big Bang Theory“ – so wie ich. Den FC Weiterlesen…

Tipps für erfolgreiche PR

Diese Infografik der Data Natives gilt nicht nur für Start-ups, die Journalisten auf Messen ansprechen möchten – sie gilt universell. Ich wiederhole diese fünf Tipps gerne nochmal in eigenen Worten: Nicht drauflos plappern, sondern planerisch vorgehen: Welche Journalisten werde ich treffen, und welche will ich treffen? Was kann ich jedem Einzelnen individuell erzählen? Welche individuelle Botschaft, welche Story für welchen Journalisten? Erkläre es einfach, erkläre es kurz: Erzähle von Deinem Projekt, deinem Produkt oder Deinem Unternehmen so, wie Du es auch Deiner Mutter erklären würdest. Frisch von der Leber weg. Halte Dich dabei an die W-Fragen: Was bringt mir das Produkt? Warum ist es besonders? Weiterlesen…

„Pressekonferenzen sind Zeitverschwendung“

»Pressekonferenzen fast immer Zeitverschwendung« ist ein Fazit einer Untersuchung, die das Ecco-Netzwerk zusammen mit newsroom.de durchgeführt hat: »Der persönliche Kontakt zählt«. Die klassischen Mittel der Öffentlichkeitsarbeit verlieren deutlich. Insbesondere Pressekonferenzen haben in den Augen der Journalisten an Bedeutung verloren (66,3%) oder sind gar gänzlich unbedeutend geworden (11,2%). An Bedeutung gewonnen oder extrem wichtig geworden sind dagegen Vier-Augen-Gespräche (77,0%) oder generell persönliche Kontakte (87,5%). Das liegt auf der Hand: Niemand hat mehr Zeit. Eine Pressekonferenz dauert in der Regel zwischen 30 und 45 Minuten – und man muss noch hinfahren, einen Parkplatz suchen, eventuell regnet es und man hat keinen Schirm dabei… Weiterlesen…

Mark Twain

Adjektive sind wie Schnaken

Von dem US-amerikanischen Schriftsteller und Journalisten Mark Twain stammt der berühmte Satz, der allen Journalismus-Studierenden vor Augen schwirrt wie Schnaken um die Nase…: „Wenn Du ein Adjektiv siehst, schlag es tot.“ Twain hat diesen Satz wohl am 20. März 1880 in einem Brief an einen Studierenden namens David Watt Bowser erstmals niedergeschrieben: I notice that you use plain, simple language, short words and brief sentences. That is the way to write English – it is the modern way and the best way. Stick to it; don’t let fluff and flowers and verbosity creep in. When you catch an adjective, kill Weiterlesen…