Dokumentation

Die umfangreichste Form, weil sie ein Thema in einen umfassenden Zusammenhang einordnet. Sie nutzt Interviews, Archivmaterial, Originalaufnahmen. Man unterscheidet „Langzeitdokumentationen“, die die Entwicklung eines Geschehens über Monate und Jahre hinweg darstellen, „historische Dokumentationen“, die historische Ereignisse ausleuchten, und „zeitgeschichtliche Dokumentationen“ mit Zeitzeugen.

Leitartikel

Der Leitartikel befasst sich mit den „großen Linien“, mit Entwicklungen und Tendenzen. Dabei gibt er nicht die Meinung eines einzelnen Verfassers wieder, sondern die Meinung der Mehrheit der Redaktion.

Kommentar

Die Meinung eines einzelnen Verfassers zu einem Sachverhalt, über den auch berichtet wird. Ein Kommentar benötigt zwingend einen sachlichen Bericht, auf den er sich beziehen kann. Der Kommentare möchte zum Nachdenken anregen, Handeln und Verhalten beeinflussen. Zwei verschiedene Arten gibt es: den abwägenden und den meinungsbezogenen. Im abwägenden Kommentar vergleicht der Autor verschiedene Argumente für und wider den Sachverhalt, ohne sich auf eine Position festzulegen. Ein meinungsbetonter Kommentar enthält drei bis fünf Argumente des Autors, Weiterlesen…

Rezension

Hier werden neue Bücher, Opern oder Theaterstücke, Filme oder CDs ausführlich besprochen. Zu einer guten Kritik gehören möglichst anschauliche und treffende Informationen über den Inhalt. Außerdem sollte das einzelne „Stück“ in das Gesamtwerk und das Genre eingeordnet und fair beurteilt werden.

Glosse

eine Spielart des Kommentars. Sie setzt literarisches Talent und Witz voraus, sie ironisiert, verspottet, tadelt oder entlarvt. Glosse ist ein Sammelbegriff für besonders kurze Meinungsartikel mit einer sehr spitzen Argumentation. Es können aktuelle Themen jeder Art behandelt werden, sie werden allerdings aus sehr subjektiver Sicht gesehen. Autoren von Glossen dürfen sich nur hier auch ungewöhnlicher Wörter und des Dialekts bedienen, sie dürfen schimpfen und zürnen.

Kolumne

Ein Meinungsartikel eines einzelnen, oft sehr bekannten Publizisten. Die Zeitungen und Zeitschriften machen meist durch einen Hinweis deutlich, dass sie sich mit dem Inhalt der Kolumne nicht identifizieren, sondern dem Autor gleichsam nur den Raum für seine Veröffentlichung zur Verfügung stellen.

Die eigene Zeitschrift

Eine eigene Zeitschrift ist eine gute Visitenkarte. Sie ist ein Werbemittel der Organisation nach außen und fördert die Identifikation der Mitarbeiter und Mitglieder nach innen. Redaktion Man benötigt zwingend ein Publikationskonzept und eine qualifizierte „Redaktion“. Folgende Fragen muss man vorab klären: Welche Ziele verfolgen wir mit einer Publikation? Welche Inhalte haben wir dafür? Welche Leserinnen und Leser (Zielgruppen) können/möchten wir damit erreichen? Ziel einer Publikation kann etwa Werbung für die eigene Organisation sein. Folglich sollten Weiterlesen…

Redaktionsplan

Eine gute Publikation folgt einem inneren Rhythmus, einer „Dramaturgie“. Die einfachste ist die Ressortabfolge der Zeitungen und Zeitschriften von der Politik, Ausland und Inland, zu Wirtschaft, Kultur, Lokalem und Sport. Solche „Ressorts“ sollte man auch für eine Kunden- oder Vereinszeitschrift finden, etwa: Wir über uns, Wichtiges in diesem Jahr, Wünsche und Grüße… Meist beginnt eine Publikation mit einem „Editorial“, dem Vorwort der Herausgeber. Darin kann man das Thema der Publikation und eventuelle Hintergründe erläutern und Weiterlesen…

Fotos

„Wir brauchen nicht mehr Fotos, wir brauchen bessere Fotos“: Solche Sätze sagen Chefredakteure und Zeitungsdesigner gerne. Und es stimmt: Oft reicht ein einziges gutes Foto, um eine ganze Geschichte zu illustrieren. Zufällige Schnappschüsse sind in aller Regel keine guten Fotos. Publikationen des 21. Jahrhunderts leben von visuellen Elementen. In der Vergangenheit wurde und bei wenig modernen Redaktionen heute noch wird Fotos kein großer Stellenwert eingeräumt, weil es ja „auf den Text“ ankomme. Entsprechend stiefmütterlich wurden Weiterlesen…

Das Impressum

Publikationen, die nicht rein privaten und familiären Charakter haben, müssen ein Impressum haben – das regeln die Landespressegesetze. Das Bundesjustizministerium hat dazu einen Leitfaden ins Netz gestellt. Wikipedia schreibt: Ein Impressum (lat. impressum „Hineingedrücktes“ bzw. „Aufgedrücktes“) ist eine gesetzlich vorgeschriebene Herkunftsangabe in Publikationen, die Angaben über den Verlag, Autor, Herausgeber oder Redaktion enthält, vor allem um die presserechtlich für den Inhalt Verantwortlichen kenntlich zu machen. Oft werden auch zusätzliche Informationen wie Druckerei, Erscheinungsweise, Erscheinungsjahr und Weiterlesen…