Pressearbeit

Wann lädt man ein?

Redaktionen sind personell immer unterbesetzt. Das heißt, man bekommt sie mit einem guten Thema in seine PK, weil die Journalisten dann schnell und komprimiert viele Fakten für einen schönen Artikel oder Beitrag bekommen können. Sie kommen aber nur, wenn sie sich Neuigkeiten versprechen, die sie auf anderem Wege (kurzes Telefonat, Online-Recherche auf der Homepage des Anbieters) nicht bekommen können. Oder sie kommen, weil sie Fragen stellen wollen. Man lädt also sinnvollerweise dann zu einer PK, Weiterlesen …

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Wen lädt man ein?

Auch wenn man natürlich gerne die Chefredakteure der wichtigsten Medien persönlich beim Termin sehen möchte – man lädt nicht persönlich ein, sondern nur „die Redaktionen“. Bitte auch alle tagesaktuellen lokaljournalistisch arbeitenden Medien des Ortes gleichermaßen einladen; auch Online-Redaktionen und evtl. Blogger berücksichtigen. Spezial-Redaktionen wie etwa „Dow Jones“ (Wirtschaft) oder „kicker“ (Fußball) natürlich nur dann, wenn das Thema einigermaßen für diese Medien interessant sein könnte (meist ist es das selbstverständlich nicht). Die Anschriften aller Redaktionen Frankfurts Weiterlesen …

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Wie lädt man ein… und wann „fasst man nach“?

„Nachfassen“, also der Einladung hinterher telefonieren, sollte man am besten nie – die Redaktionen sind in aller Regel genervt von solchen „Nachfassaktionen“. Und genervten Journalisten sollte man schnell aus dem Weg gehen… Nachfassen ist also kontraproduktiv. In der Redaktion anrufen sollte man nur, wenn man noch zusätzliche Informationen hat (etwa ein prominenter Redner, der noch kurzfristig zugesagt hat) – dann sollte man kurz in den Redaktionen anrufen und auf die PK mit dem Highlight hinweisen. Weiterlesen …

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Die Presseeinladung

Die Presseeinladung sollte maximal eine Seite lang sein, besser: so kurz wie möglich. Man muss es als Appetithappen verstehen: Soviele Informationen geben, dass die Journalisten neugierig werden, aber nur so wenig, dass sie selber kommen müssen, um den Rest zu erfahren. Einladungen, die verkappte Pressemeldungen sind und in denen alles wichtige bereits drinsteht, sind unsinnig. Lieber nach dem Pressetermin noch eine umfassende Pressemitteilung verschicken. Auch brauchen die Redaktionen keine aufwändig gestalteten zeremoniellen Briefköpfe mit den Weiterlesen …

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Die Pressekonferenz

Pressekonferenzen finden meist im Sitzen statt – das ist bei Konferenzen so üblich… Vorteil: Man kann für jeden der Rednerinnen und Redner ein Namensschild produzieren mit allen Titeln, Vor- und Zuname und der Funktion. Ist das zu aufwändig oder werden die Schilder dadurch unleserlich, reichen der höchste akademische Titel (Prof. oder Dr.) und Vor- und Zuname. Weitere Titel und Funktionen können dann auf einem separaten Blatt (in der Pressemappe) aufgeführt werden. Die Journalisten nehmen gegenüber Weiterlesen …

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Die Pressemappe

Pressemappen sind oft viel zu aufwändig gestaltet – weil man ja einen guten Eindruck bei den Journalisten hinterlassen möchte. Meist reicht es aber, in die Mappe eine kurze Pressemeldung (fünf W-Fragen) und eine etwas ausführlichere Fassung (nicht mehr als zwei Seiten!) zu legen. Keine (ernsthafte) Zeitung macht ein mehrseitiges Feature alleine aus Materialien, die sie in einer Pressemappe gefunden hat. Lange, ganz lange Lesetexte werden immer von Autorinnen und Autoren selbst recherchiert und selbst geschrieben. Weiterlesen …

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Der absolut perfekte Pressetermin

Natürlich ist Donnerstag, 11 Uhr, der perfekte Pressetermin. Genau zwischen den 10-Uhr-Redaktionskonferenzen und Mittag gelegen und mit der Chance, in die Samstags-Ausgabe zu kommen. Leider sind wir nicht alleine Eigentlich. Wenn wir in einer perfekten Welt leben würden. Und wenn wir die einzigen auf der Welt wären, die eine Neuigkeit zu verkünden hätten. Und die Redaktionen nur auf unsere PK warten würden. Dann, ohne Frage, wäre Donnerstag 11 Uhr der perfekte Termin. Leider leben wir Weiterlesen …

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Allgemein

Hexen- oder Handwerk?

Pressearbeit ist keine „rocket science“. Sondern ein relativ solides Handwerk. Sie ist sicher kein Mythos, keine Geheimwissenschaft, sondern folgt relativ einfachen Regeln. Okay, vielen relativ einfachen Regeln, zugegeben. Ich zeige in diesem Kurs, wie die Regeln lauten und warum sie funktionieren. Warum sie helfen, Texte lesbar, luftig und präzise zugleich zu machen. Und warum sie Autorinnen und Autoren diese lähmende Furcht vor dem leeren Blatt Papier und der weißen Seite im Editor zu nehmen vermögen. Weiterlesen …

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