Die Pressekonferenz

Pressekonferenzen finden meist im Sitzen statt – das ist bei Konferenzen so üblich… Vorteil: Man kann für jeden der Rednerinnen und Redner ein Namensschild produzieren mit allen Titeln, Vor- und Zuname und der Funktion. Ist das zu aufwändig oder werden die Schilder dadurch unleserlich, reichen der höchste akademische Titel (Prof. oder Dr.) und Vor- und Zuname. Weitere Titel und Funktionen können dann auf einem separaten Blatt (in der Pressemappe) aufgeführt werden. Die Journalisten nehmen gegenüber Platz. Bitte Redner und Redakteure nicht bunt mischen! Der Frage-Antwort-Dualismus muss auch optisch sichtbar werden. Bitte Pressekonferenzen nicht überladen mit mehr als fünf Rednern oder Weiterlesen…

Die Pressemappe

Pressemappen sind oft viel zu aufwändig gestaltet – weil man ja einen guten Eindruck bei den Journalisten hinterlassen möchte. Meist reicht es aber, in die Mappe eine kurze Pressemeldung (fünf W-Fragen) und eine etwas ausführlichere Fassung (nicht mehr als zwei Seiten!) zu legen. Keine (ernsthafte) Zeitung macht ein mehrseitiges Feature alleine aus Materialien, die sie in einer Pressemappe gefunden hat. Lange, ganz lange Lesetexte werden immer von Autorinnen und Autoren selbst recherchiert und selbst geschrieben. Für lange Texte in der FAZ und der „Zeit“ benötigt man also keine aufwändige Pressemappe – und für die Ein- bis Zweizeiler, die die lokale Weiterlesen…

Der absolut perfekte Pressetermin

Natürlich ist Donnerstag, 11 Uhr, der perfekte Pressetermin. Genau zwischen den 10-Uhr-Redaktionskonferenzen und Mittag gelegen und mit der Chance, in die Samstags-Ausgabe zu kommen. Leider sind wir nicht alleine Eigentlich. Wenn wir in einer perfekten Welt leben würden. Und wenn wir die einzigen auf der Welt wären, die eine Neuigkeit zu verkünden hätten. Und die Redaktionen nur auf unsere PK warten würden. Dann, ohne Frage, wäre Donnerstag 11 Uhr der perfekte Termin. Leider leben wir nicht im Marburger Hinterland, sondern in Frankfurt – einer geschäftigen Stadt, in der viele, viele, viele die Aufmerksamkeit der Medien erhaschen wollen. Sportvereine, Banken, NGOs, Weiterlesen…

Hexen- oder Handwerk?

Pressearbeit ist keine „rocket science“. Sondern ein relativ solides Handwerk. Sie ist sicher kein Mythos, keine Geheimwissenschaft, sondern folgt relativ einfachen Regeln. Okay, vielen relativ einfachen Regeln, zugegeben. Ich zeige in diesem Kurs, wie die Regeln lauten und warum sie funktionieren. Warum sie helfen, Texte lesbar, luftig und präzise zugleich zu machen. Und warum sie Autorinnen und Autoren diese lähmende Furcht vor dem leeren Blatt Papier und der weißen Seite im Editor zu nehmen vermögen. Wie man Texte aufbaut, wie man formuliert, warum diese Regeln vor zwei Jahrhunderten erfunden wurden – und was man jenseits des Textes beachten kann und Weiterlesen…