Selbstverständlich unterscheiden sich Texte im Web graduell von gedruckten Texten. Aber eben nur dies: graduell, in Details, in kleinen Besonderheiten. Ganz grundsätzlich gilt für Web-Texte aber das, was auch für alle anderen Arten von lesbaren und informativen Gebrauchstexten stimmt: Hilf Deinen Leserinnen uns Lesern, die Inhalte einfach zu erfassen. Schreibe abwechslungsreich und strukturiert. Und sorge für neue Erkenntnisse – dann wird auch Google Deinen Text lieben! Ganz bestimmt.

Ich habe daher mal 20 kleine Tipps aufgeschrieben, die es einfacher machen sollen, gute Web-Texte zu verfassen. Und wie Ihr seht: So richtig konkretes wie „Ihr benötigt eine Keyword Density von 5%“ oder „Deine Headline soll maximal 70 Zeichen lang sein“ steht dort nicht. Weil es ablenkt von der wichtigen Frage: Was wollen und brauchen Eure Leserinnen und Leser? Und was möchtet Ihr schreiben, welcher Stil liegt Euch besonders? Gute Texte werden von Euren Leserinnen und Lesern sowie Google gleichermaßen belohnt – und diese Texte sollen sich unterscheiden, sollen individuell sein. Wer nach „Schema F“ textet, langweilt und schreibt an uns allen vorbei. Daher: Hier zweimal zehn völlig unkonkrete Tipps…

10 inhaltliche Tipps für Web-Texte

  1. Es gibt keine „SEO-Texte!“: Schreibe für Menschen, nicht für Google!
  2. Schreibe Deinen Text so, dass er einen Mehrwert bietet und einzigartig ist.
  3. Biete neue und umfassende Informationen und bereite sie ansprechend auf.
  4. Schaffe einen „Aha“-Effekt bei den Leserinnen und Lesern, überrasche sie.
  5. Beschreibe Dein Produkt oder Deine Dienstleistung zweifach: kurz und knapp sowie lang und ausführlich.
  6. Gute Inhalte brauchen ausreichend viele Wörter, lesen sich gut und folgen einer klaren Struktur.
  7. Schreibe überzeugend, ehrlich und authentisch. Trickse niemanden aus (auch Google nicht).
  8. Qualität ist immer besser als Quantität. Mache Deine Website zur besten in der Branche.
  9. Frage Dich immer, was Deine Leserinnen und Leser brauchen und lesen möchten.
  10. Verwende Keywords sparsam, nutze Synonyme und semantisch verwandte Begriffe.

10 Tipps für gute Textstruktur

  1. Strukturiere Deinen Text mit Zwischenüberschriften und einer klaren Headline-Hierarchie.
  2. Nur eine <h1>-Headline pro Artikel: kurz, einprägsam und informativ, mit Keyword.
  3. Schreibe nicht zu lange Absätze (etwa sieben Zeilen). Nutze Zwischenüberschriften.
  4. Nutze Elemente, die das Verstehen erleichtern: Grafiken, Bilder, Aufzählungen…
  5. Wiederhole Dich nicht allzu häufig. Vor allem Satzanfänge sollten variieren.
  6. Stelle Fragen! Und beantworte diese präzise und faktenreich, kompakt und umfassend. (FAQ)
  7. Hilf Deinen Leserinnen und Lesern, Wissen zu erwerben. Führe sie Schritt für Schritt durch einen Prozess (1., 2., 3.)
  8. Hilf Deinen Leserinnen und Lesern, den Inhalt zu erfassen. Nutze <alt>-Tags und Tool Tipps, etc.
  9. Verlinke sinnvoll auf interne und externe Inhalte. Nutze „Corner Stone-Content“.
  10. Teste Deinen Text auf Lesbarkeit, bspw. über den Flesh-Index.

So, und jetzt bitte: Flutet das Web mit Euren tollen Ergüssen und grandiosen Texten! Und wer wirklich wissen will, wie ganz konkret ein Text unter SEO-GEsichtspunkten gestaltet sein muss, kann sein Elaborat gerne auf einer der führenden SEO-Plattformen online testen: https://yoast.com/research/real-time-content-analysis/


Harald Ille

Digital Enthusiast. Wordpress-Enthusiast. Und PR-Enthusiast. Aus Heidelberg.

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