„Vergessen Sie nie, daß für jeden Menschen sein Name das schönste und wichtigste Wort ist.“ (Dale Carnegie)
Daher zwei Grundregeln:

  • NIEMALS Namen falsch schreiben!
  • NO JOKES with names!

Personen/Menschen/Leute haben immer einen Vor- und einen Zunamen. Ob sie Mann oder Frau sind, erschließt sich in aller Regel sofort aus dem Vornamen oder mittelbar aus dem Zusammenhang – daher gibt es kein „Herr“ und kein „Frau“ (Ausnahmen sind exotische und asiatische Namen).

Auch Doktoren- und Professorentitel sind zu vernachlässigen. In Universitätsstädten, wo die Akademikerdichte naturgemäß recht hoch ist und die Titel daher keine Alleinstellungsmerkmale sind, drucken Zeitungen aber häufiger diese akademischen Titel mit ab. Die Beschwerden Promovierter bei den Redaktionen scheinen in solchen Städten ebenfalls häufiger zu sein…

Titel sind nur im universitären oder medizinischen Zusammenhang wichtig: Dass der Vereinsvorstand in seinem Brotberuf Professor ist, tut in der Regel nichts zur Sache. Man sagt zum zweiten Vorsitzenden ja auch nicht „Herr Bäckermeister“. Eine Professorin, die für ihre Arbeit den Nobelpreis erhält oder einen Vortrag hält, gibt der Veranstaltung aber wissenschaftliche Weihen. Dann ist der Titel angebracht.

Wichtig ist natürlich die Funktion der Person: Warum habe ich gerade sie interviewt, warum ist das, was sie zu sagen hat, relevant? Allerdings ist es meist nebensächlich, wie alt eine Person ist – das interessiert nur die BILD.


Harald Ille

Digital Enthusiast. Wordpress-Enthusiast. Und PR-Enthusiast. Aus Heidelberg.