Redaktionen sind personell immer unterbesetzt. Das heißt, man bekommt sie mit einem guten Thema in seine PK, weil die Journalisten dann schnell und komprimiert viele Fakten für einen schönen Artikel oder Beitrag bekommen können. Sie kommen aber nur, wenn sie sich Neuigkeiten versprechen, die sie auf anderem Wege (kurzes Telefonat, Online-Recherche auf der Homepage des Anbieters) nicht bekommen können. Oder sie kommen, weil sie Fragen stellen wollen.

Man lädt also sinnvollerweise dann zu einer PK, wenn man grundsätzliche und großartige Neuerungen zu verkünden hat: Neuer Vereinsvorstand mit neuem Konzept, völlig neues Geschäftsfeld, Bilanz-PK. Pressekonferenzen sind vor allem im Krisenfall wichtig und nötig!

Nicht nötig sind PK, wenn man etwa das Programm des jährlichen Vereinsfests vorstellen möchte. Dann reicht es, den Redaktionen das gedruckte Programm und eine kurze Pressemitteilung zu schicken.

Die Einladung sollte etwa ein bis zwei Wochen vor der PK versandt werden. Bitte nicht früher als 14 Tage, weil die Redaktionen die Einladung bis dahin u.U. „verlegt“ haben… Und aus eigenem Interesse nicht von heute auf morgen einladen – dann besteht logischerweise die Gefahr, dass die Journalisten bereits auf anderen Terminen sind.

Kategorien: Pressearbeit

Harald Ille

Digital Enthusiast. Wordpress-Enthusiast. Und PR-Enthusiast. Aus Heidelberg.

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